Header

Nadja Schubert & Electric Band

Bitte sehen sie bei Gelegenheit in den Schrank in ihrem ehemaligen Kinderzimmer. Die Chancen stehen gut, dass sie dort ihre Blockflöte entdecken. Und vergessen sie am besten die alte Achtlosigkeit, mit der sie diesem Instrument vielleicht früher begegnet sind. Die Blockflöte kann mehr, als man ihr auf den ersten Blick zutraut.

Wenn Nadja Schubert & Electric Band Musik machen, dann ist das eine Art Erweckungserlebnis, an dessen Ende sich der Blick auf die Blockflöte verändert hat: Nadja Schubert lässt die Blockflöte grooven, sie kann mit ihr Menschen in Bewegung bringen.
Die meisten Kinder haben in ihrem Leben Blockflöte gespielt. Und die meisten haben damit wieder aufgehört. Wer Musik macht, denkt nicht selten, dass sich die Blockflöte zu anderen Instrumenten so verhält, wie das Krabbeln zum Laufen – sie gehört irgendwie dazu, aber am Ende bleibt sie eine Episode auf dem Weg zu einem höheren Ziel.
Nadja Schubert & Electric Band zeigen, dass es anders geht. Sie schaffen einen Akt der Gleichberechtigung, sie lassen die Blockflöte ganz selbstverständlich in einen Dialog eintreten mit E-Gitarre, E-Bass, Keyboards und Schlagzeug. Sie schaffen eine bisher noch nicht gehörte Fusion aus Jazz und Funk.

Nadja Schubert hat die Blockflöte als Kind für sich entdeckt und als Erwachsene nicht wieder hergegeben. Sie leistet auf ihrem Instrument Pionierarbeit und hat die Blockflöte gegen viele Zweifel im Jazz etabliert, seit Anfang der 90er Jahre spielt sie mit verschiedenen Bands Konzerte und Festivals. Mit „Back On The Block“ wollen Nadja Schubert & Electric Band ihr Publikum auf eine neue Art erreichen: Es soll mit wippen, es soll zuhören wie gewohnt, aber es soll zur Blockflöte auch tanzen können.


Musiker

Nadja Schubert (Blockflöte) ist eine musikalische Ausnahmeerscheinung. Sie studierte an der Musikhochschule Köln. Seitdem ist sie auf der ganzen Welt unterwegs – als klassische Solistin und als Jazzmusikerin. Ihre Bands „Recorder & Bass“ (mit Sascha Delbrouck) oder „Nadja Schubert Quartett“ spielen eine Mischung aus Jazzstandards, Volksliedbearbeitungen und Eigenkompositionen. Nadja Schubert ist eine gefragte Musikpädagogin, sie leitet eine von ihr gegründete Musikschule in Köln.

Sascha Delbrouck (Bass) begann mit 15 Jahren, Kontrabass und E-Bass zu spielen. Später studierte er an der Folkwang-Hochschule in Essen und an der Musikhochschule Köln klassischen Kontrabass sowie Jazz- und Popularmusik. Er war Mitglied des Bundesjazzorchesters (Leitung: Peter Herbolzheimer). Sascha Delbrouck komponiert (unter anderem die Songs auf „Back On The Block“), veröffentlichte mehrere eigene Alben, er ist ein europaweit gefragter Studio- und Konzertmusiker (Christopher Cross, Major Heuser u.a.).

Uli Brodersen (Gitarre) spielt seit seiner Teenager-Zeit Jazzgitarre. Er studierte am Centre Musical Creativ in Nancy/ Frankreich und in den Niederlanden. Uli Brodersen spielte mit vielen bekannten Jazz- und Popmusikern. Er mischt Einflüsse aus Pop und Rock in sein Spiel auf der Jazzgitarre, 2008 veröffentlichte er sein erstes eigenes Album „The Journey“. Uli Brodersen arbeitete als Dozent für den Deutschen Musikrat.

Denis Cosmar (Keyboards) lebt in Dortmund und hat dort auch sein eigenes Tonstudio (Applebeach-Studios). Als extrem vielseitiger Musiker spielte er in diversen Jazzformationen, machte Popmusik mit dem Frank Popp Ensemble, Cosmo Klein oder Noise Of Human Art N.O.H.A. (NuJazz, Breakbeat), außerdem begleitete er den deutschen Raggae-Sänger Nosliw und den Sänger Curse (Hip Hop).

Oliver Rehmann (Schlagzeug) ist ein Multiinstrumentalist. Er spielt seit seinem 8. Lebensjahr Schlagzeug, später gewann er am Klavier bei „Jugend musiziert“. Als 15-jähriger entdeckte er bei einem deutsch-amerikanischen Jazzaustausch seine Liebe zum Jazz und konzentrierte sich danach zunehmend auf das Schlagzeug. Seit dem Ende seines Studiums am Conservatorium van Amsterdam (2002 bis 2006) spielte Oliver Rehmann mit u.a. Julian & Roman Wasserfuhr, KOi Trio, Riccardo del Fra und dem WDR Rundfunkorchester. Im Jahr 2008 wurde er mit dem Biberacher Jazzpreis ausgezeichnet.


Presse

War es das wunderschöne Ambiente des Schlosshofes, das sonnige Wetter oder die Musik – oder waren es gar alle drei Komponenten zugleich: Jedenfalls war das gut besuchte Konzert des Nadja Schubert Quartetts auf Stolzenfels zur Zufriedenheit der Besucher und Veranstalter eine überaus gelungene Sache. Und dazu ein Genuss für Jazzfreunde, für diejenigen, die den traditionellen Jazz lieben.
Dass die Blockflöten wie auch die Okarina oder das Gemshorn in die Klangwelten des Jazz integrierbar sind zeigte das Quartett an diesem Abend in überzeugender Weise. […] Begeisterung beim Publikum, das diesen musikalischen Spätnachmittag so richtig genießt.

Rheinzeitung

In dulci jubilo“ sang das Publikum im Arithmeum. „In flauto jubilo“ wäre auch nicht schlecht gewesen. Denn „unseres Herzens Wonne“ waren in den zwei Stunden zuvor die Blockflöten gewesen, gespielt von der Ausnahmekünstlerin Nadja Schubert. Mit dem weihnachtlich angehauchten Programm „Swingende Blockflöte“ gastierte sie in der Reihe „concerto discreto“, die die Deutsche Welle im Arithmeum präsentiert…
Dabei schlug Schubert, eine Schülerin von Günter Höller, die Brücke zwischen klassischem Blockflötenspiel und Jazz. In „Der Fluyten Lust-Hof“ des Renaissance-Meisters Jacob van Eyck führte das erste Stück des Abends mit dem Titel „Boffons“. Nadja Schubert verwandelte dabei ihre winzige Flöte in einen kleinen Derwisch, der mit atemberaubender Sicherheit durch die Welt quirliger Passagen turnte.
Nadja Schuberts Spiel ist von einer bewundernswerten Leichtigkeit und Präzision. Und wie klug sie phrasieren kann, hörte man zum Beispiel in Francesco Rognonis Diminutionen über Palestrinas „Vestiva i colli“. Winzige Temponuancen und kleine, gliedernde Zäsuren machten aus perlendem Laufwerk ornamentale Gestalten. Dass Willi Kronenberg mehr war als nur Continuopartner an der Orgel, zeigte er (am Cembalo) eindrucksvoll in „Pavane und Galliarde“ von Peter Philips. Und mit der Cellistin Evelyn Buyken lieferte sich Schubert in Arcangelo Corellis Variationen über „La Follia“ spannende Dialoge.
Der zweite Teil des Abends gehörte dem Jazz und – neuen Mitspielern. Und einige Werke des ersten Teils feierten ihre Wiedergeburt aus dem Geiste der Improvisation. Genannte „Follia“ etwa, in der Nadja Schubert, getragen vom dezenten Background aus Klavier (Martin Sasse) und Kontrabass (Sascha Delbrouck), ihre Flöte swingen ließ, wehmütige Seufzer einstreute, und mit einem Feuerwerk an Improvisationsideen verblüffte.
Auch dem Choral „Wie schön leucht uns der Morgenstern“ oder Musik von Vivaldi stand das Jazzkleid gut. Zum Schluss standen alle Mitwirkenden noch einmal auf der Bühne, symbolisierten den Händedruck zwischen Klassik und Jazz. Und Gemeindegesang der etwas anderen Art, siehe oben, beendete den Abend.

General Anzeiger Bonn (Mathias Nofze)

Diese CD hat den Charme einer neuen Erfindung. Denn der Inbegriff von Schul und Barockmusik, die Blockflöte, wird hier ihrer natürlichen Umgebung entzogen und outet sich als vollwertiges Rockjazzinstrument. Vom braven Kuckucksuhrton bleibt nichts mehr übrig, wenn Nadja Schubert (Blockflöte), Denis Cosmar (Keyboards), Uli Brodersen (Gitarre), Sascha Delbrouck (Bass, Loops) und Oliver Rehmann (Drums) loslegen. Diese Blockflöte schreit, jault, zischt und spuckt, wenn der Ausdruck es nötig macht, erzeugt flächige Ambientsounds oder improvisiert lustig drauflos. Nadja Schubert ist dabei durchaus die Attraktion der Band…

Kulturnews

Was die […] Nürnbergerin auf ihrem Flöteninstrumentarium zelebrierte, waren unbeschreiblich nuancenreiche Tonbilder voller Poesie, Leidenschaft und Temperament.

Sächsische Zeitung

Die gute alte Blockflöte wird gern in die Hausmusik verbannt, Kindern als musikalische Einstiegsdroge gereicht und dann in irgendeiner Nische abgestellt. Stopp! Jetzt kommt Nadja Schubert ins Spiel: 1971 geboren, dreimal Bundessiegerin bei „Jugend musiziert“, Konzertexamen. Und nun hat sie mit ihrer Electric Band ein Album namens „Back On The Block“ (MDM/Broken Silence) aufgenommen. Darauf ist Jazz zu hören, swingend, groovend, funky, ein bisschen rockig und mit einer virtuos auftrumpfenden (Alt-)Blockflötistin. Die Stücke, meist vom Bassisten Sascha Delbrouck geschrieben, mischen in den Bandklang elektronische Sounds – das passt.

Landeszeitung Lüneburg

Back On The Block“ – Auf der neuen CD zeigt sich die in der Klassik wie im Jazz beheimatete Flötistin äußerst virtuos und spielfreudig. Sie verbindet Jazz mit modernen elektronischen Stilen wie Ambient und Drum & Bass-Grooves zu einem eigenwillig interpretierten Fusion-Sound.

Neue Osnabrücker Zeitung

Vor allem die Vermischung der sich ähnelnden Klangfarben der beiden Instrumente sorgt stets für Überraschung, wobei der durch die Besetzung entstehende Freiraum mit verfremdeten Klängen und leichtgängigen Improvisationen gefüllt wird.

Jazzthing (Martin Laurentius)

Nadja Schubert zaubert auf dieser CD erstklassige Flötentöne auf Grooves einer superheißen Jazzrock-Band, die mit Drive und Druck ihr Bestes geben.
Der E-Bass treibt ohne Ende und der E-Gitarrist spielt, mitunter James Brown-alike, herrlich funky nach vorne. Auf diesem pulsierenden Fundament schweben die Tonkaskaden von Nadjas Flöte, das klingt ungewöhnlich und hat Klasse. Fazit: Weltklasse-Jazzrock aus deutschen Landen!

Regensburger Stadtzeitung

Es braucht keine Blechbläser oder Saxophone um funky zu sein. Das geht auch mit Blockflöten. Man höre hierzu z.B. „Hey there“ aus der neuen CD von Nadja Schubert. Nachdem sie mit „Yellow & Red (2000) gezeigt hat, dass man mit der Blockflöte swingen und boppen kann und im Duo „Recorder & Bass“ mit Bassist Sascha Delbrouck kammermusikalischen Jazz par excellence zelebrierte, hat Schubert nun eine Electric Band zusammengestellt. Im Mittelpunkt stehen die legeren und dennoch verästelten Grooves, die Delbrouck zusammen mit Schlagzeuger Oliver Rehmann kreiert. Die elektronischen Sounds von Keyboarder Denis Cosmar und Gitarrist Uli Brodersen sind die Gewürze des Menüs… Bei dieser Band zählt jede Note, jeder Sound wird bewusst gesetzt (oder weggelassen), und es strahlt eine unbändige Freude aus dem was da entsteht.

Jazzpodium

Klare Sache, wer Blockflöte hört, denkt an Kindertage, Nachtmittage im Kinderchor, Kinderlieder usw.. Bei Nadja Schubert sieht die Sache da schon etwas anders aus. Die junge Dame entwickelt mit ihrer Blockflöte einen groovigen Swing, wie ich ihn jedenfalls noch nicht gehört habe. Gemeinsam mit ihrer Electric Band serviert uns Frau Schubert einen stilübergreifenden Mix aus Modern-Jazz, leichtfüßigen Popharmonien, elektronischen Versatzstücken, Worldmusic-Anleihen und verschlungenen Soundpfaden.

Inmusic

Vor ziemlich genau fünf Jahren – bei der traditionellen Philharmonischen Nacht des Foyerteams der Kölner Philharmonie – stand eine Künstlerin mit einer Blockflöte auf der Bühne. Soweit noch nichts Außergewöhnliches für ein Konzert in der Kölner Philharmonie. Aber, welche Überraschung, die übrigen Musiker auf dem Podium waren nicht etwa Mitglieder eines Kammerorchesters, die im Begriff waren, ein Concerto grosso von Telemann oder Vivaldi anzustimmen, nein: es war eine Jazz – Band mit Klavier, Baß und Schlagzeug. Auf dem Programm ein Jazz – Standard von Chick Corea. Nadja Schubert hieß die außergewöhnliche Musikerin, sie studierte an der Kölner Hochschule für Musik. Nicht, daß sie im klassischen Fach nicht versiert gewesen wäre, schließlich war sie mehrmalige Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Ihre Liebe aber galt dem Jazz.
Und als sie loslegte, da fragte man sich unversehens, wieso eigentlich noch niemand vor ihr auf die Idee gekommen ist, auf der Blockflöte Jazz zu machen.
So temperamentvoll, so swingend waren ihre Improvisationen. Das war der Anfang unserer Zusammenarbeit mit Nadja Schubert. Seitdem war sie des Öfteren bei uns zu hören, und der erste überraschende Eindruck hat sich bestätigt: Nadja Schubert ist eine überragende Musikerin mit dem seltenen Talent, Humor und Virtuosität, Ungewöhnliches und Bekanntes miteinander zu verbinden.

Franz Xaver Ohnesorg, eh. Intendant der Kölner Philharmonie

Nadja Schubert kann, was Blockflötisten so können müssen. Sie spielt auf einem ganzen Sammelsurium an Instrumenten mit Flötentechniken, die den Laien staunen lassen. Zunge, Stimme und schlicht Luft haben da ein Wörtchen mitzureden – und doch setzt die gebürtige Nürnbergerin nicht auf Effekt sondern auf die Musik. Begleitet vom wunderbar agierenden Bassisten Sascha Delbrouck spielte sie wunderschöne Songs, viele Balladen auf vielen Flöten.

Heidenheimer Neue Presse

Würde Nadja Schubert Klarinette oder Saxophon spielen, gewiss wäre man hingerissen von den fliegenden Linien, dem schwerelosen Swing, dem sprechenden Expressivo, ihrer frappanten Meisterschaft, zwischen Bruchteilen einer Sekunde Gemüt eruptieren zu lassen. Doch die renommierte Solistin […] hat weder das eine noch das andere zu ihrem Instrument gemacht. Sie spielt Blockflöte, und jetzt ist man mehr noch als hingerissen: fasziniert, bass erstaunt – baff. […]
Auf dem Piccolo-Format, auf Gemshorn und Okarina, auf einer Bassflöten-Spezialkonstruktion in der Größe einer mannshohen Orgelpfeife entführt die Flöten-Zauberin in die faszinierende Klangwelt eines außergewöhnlichen Konzertes.

Fränkischer Anzeiger

Blockflöte und Jazz oder Rock sind normalerweise nicht unbedingt kompatibel. Doch bei der Nürnbergerin gelingt diese Fusion zusammen mit ihrer Band ausgezeichnet.

Oldie-Markt

Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass Nadja Schubert mit Blockflöten von Sopran bis Subbass, mit Gemshorn und Okarina Erstaunliches anstellt. Sie spielt Jazz damit. Eine reiche Palette an Spielmöglichkeiten steht ihr zur Verfügung, mit der sie bestechend souverän umgeht: Ein wandlungsfähiger, gut modelierter Ton, ein Klangspektrum zwischen brillianten, dabei weichen Höhen und warmen Tiefen […] Ihr Spiel ist flüssig und elegant, die Improvisationen sind alles andere als dem Instrument aufgezwungen, Unruhe oder Unsicherheiten scheint sie nicht zu kennen. Die Integration in die Band mit Klavier (Martin Sasse), Bass (Sascha Delbrouck) und Schlagzeug (Roland Höppner) funktioniert bruchlos.

Kölnische Rundschau

[…] erlebt man Nadja Schubert mit der Blockflöte Bebop und Latin-Jazz spielen, wie ich das so gekonnt noch nie gehört habe […]

Bayrischer Rundfunk (Joe Kienemann)