Presse

Nadja Schubert Electric Band

Diese CD hat den Charme einer neuen Erfindung. Denn der Inbegriff von Schul und Barockmusik, die Blockflöte, wird hier ihrer natürlichen Umgebung entzogen und outet sich als vollwertiges Rockjazzinstrument. Vom braven Kuckucksuhrton bleibt nichts mehr übrig, wenn Nadja Schubert (Blockflöte), Denis Cosmar (Keyboards), Uli Brodersen (Gitarre), Sascha Delbrouck (Bass, Loops) und Oliver Rehmann (Drums) loslegen. Diese Blockflöte schreit, jault, zischt und spuckt, wenn der Ausdruck es nötig macht, erzeugt flächige Ambientsounds oder improvisiert lustig drauflos. Nadja Schubert ist dabei durchaus die Attraktion der Band…

Kulturnews

Die gute alte Blockflöte wird gern in die Hausmusik verbannt, Kindern als musikalische Einstiegsdroge gereicht und dann in irgendeiner Nische abgestellt. Stopp! Jetzt kommt Nadja Schubert ins Spiel: 1971 geboren, dreimal Bundessiegerin bei „Jugend musiziert“, Konzertexamen. Und nun hat sie mit ihrer Electric Band ein Album namens „Back On The Block“ (MDM/Broken Silence) aufgenommen. Darauf ist Jazz zu hören, swingend, groovend, funky, ein bisschen rockig und mit einer virtuos auftrumpfenden (Alt-)Blockflötistin. Die Stücke, meist vom Bassisten Sascha Delbrouck geschrieben, mischen in den Bandklang elektronische Sounds – das passt.

Landeszeitung Lüneburg

Back On The Block“ – Auf der neuen CD zeigt sich die in der Klassik wie im Jazz beheimatete Flötistin äußerst virtuos und spielfreudig. Sie verbindet Jazz mit modernen elektronischen Stilen wie Ambient und Drum & Bass-Grooves zu einem eigenwillig interpretierten Fusion-Sound.

Neue Osnabrücker Zeitung

Was die […] Nürnbergerin auf ihrem Flöteninstrumentarium zelebrierte, waren unbeschreiblich nuancenreiche Tonbilder voller Poesie, Leidenschaft und Temperament.

Sächsische Zeitung

Klare Sache, wer Blockflöte hört, denkt an Kindertage, Nachtmittage im Kinderchor, Kinderlieder usw.. Bei Nadja Schubert sieht die Sache da schon etwas anders aus. Die junge Dame entwickelt mit ihrer Blockflöte einen groovigen Swing, wie ich ihn jedenfalls noch nicht gehört habe. Gemeinsam mit ihrer Electric Band serviert uns Frau Schubert einen stilübergreifenden Mix aus Modern-Jazz, leichtfüßigen Popharmonien, elektronischen Versatzstücken, Worldmusic-Anleihen und verschlungenen Soundpfaden.

Inmusic

Nadja Schubert zaubert auf dieser CD erstklassige Flötentöne auf Grooves einer superheißen Jazzrock-Band, die mit Drive und Druck ihr Bestes geben.
Der E-Bass treibt ohne Ende und der E-Gitarrist spielt, mitunter James Brown-alike, herrlich funky nach vorne. Auf diesem pulsierenden Fundament schweben die Tonkaskaden von Nadjas Flöte, das klingt ungewöhnlich und hat Klasse. Fazit: Weltklasse-Jazzrock aus deutschen Landen!

Regensburger Stadtzeitung

Es braucht keine Blechbläser oder Saxophone um funky zu sein. Das geht auch mit Blockflöten. Man höre hierzu z.B. „Hey there“ aus der neuen CD von Nadja Schubert. Nachdem sie mit „Yellow & Red (2000) gezeigt hat, dass man mit der Blockflöte swingen und boppen kann und im Duo „Recorder & Bass“ mit Bassist Sascha Delbrouck kammermusikalischen Jazz par excellence zelebrierte, hat Schubert nun eine Electric Band zusammengestellt. Im Mittelpunkt stehen die legeren und dennoch verästelten Grooves, die Delbrouck zusammen mit Schlagzeuger Oliver Rehmann kreiert. Die elektronischen Sounds von Keyboarder Denis Cosmar und Gitarrist Uli Brodersen sind die Gewürze des Menüs… Bei dieser Band zählt jede Note, jeder Sound wird bewusst gesetzt (oder weggelassen), und es strahlt eine unbändige Freude aus dem was da entsteht.

Jazzpodium

Blockflöte und Jazz oder Rock sind normalerweise nicht unbedingt kompatibel. Doch bei der Nürnbergerin gelingt diese Fusion zusammen mit ihrer Band ausgezeichnet.

Oldie-Markt

Recorder & Bass

Vor allem die Vermischung der sich ähnelnden Klangfarben der beiden Instrumente sorgt stets für Überraschung, wobei der durch die Besetzung entstehende Freiraum mit verfremdeten Klängen und leichtgängigen Improvisationen gefüllt wird.

Jazzthing (Martin Laurentius)

Was die […] Nürnbergerin auf ihrem Flöteninstrumentarium zelebrierte, waren unbeschreiblich nuancenreiche Tonbilder voller Poesie, Leidenschaft und Temperament.

Sächsische Zeitung

Nadja Schubert kann, was Blockflötisten so können müssen. Sie spielt auf einem ganzen Sammelsurium an Instrumenten mit Flötentechniken, die den Laien staunen lassen. Zunge, Stimme und schlicht Luft haben da ein Wörtchen mitzureden – und doch setzt die gebürtige Nürnbergerin nicht auf Effekt sondern auf die Musik. Begleitet vom wunderbar agierenden Bassisten Sascha Delbrouck spielte sie wunderschöne Songs, viele Balladen auf vielen Flöten.

Heidenheimer Neue Presse

In dulci jubilo“ sang das Publikum im Arithmeum. „In flauto jubilo“ wäre auch nicht schlecht gewesen. Denn „unseres Herzens Wonne“ waren in den zwei Stunden zuvor die Blockflöten gewesen, gespielt von der Ausnahmekünstlerin Nadja Schubert. Mit dem weihnachtlich angehauchten Programm „Swingende Blockflöte“ gastierte sie in der Reihe „concerto discreto“, die die Deutsche Welle im Arithmeum präsentiert…
Dabei schlug Schubert, eine Schülerin von Günter Höller, die Brücke zwischen klassischem Blockflötenspiel und Jazz. In „Der Fluyten Lust-Hof“ des Renaissance-Meisters Jacob van Eyck führte das erste Stück des Abends mit dem Titel „Boffons“. Nadja Schubert verwandelte dabei ihre winzige Flöte in einen kleinen Derwisch, der mit atemberaubender Sicherheit durch die Welt quirliger Passagen turnte.
Nadja Schuberts Spiel ist von einer bewundernswerten Leichtigkeit und Präzision. Und wie klug sie phrasieren kann, hörte man zum Beispiel in Francesco Rognonis Diminutionen über Palestrinas „Vestiva i colli“. Winzige Temponuancen und kleine, gliedernde Zäsuren machten aus perlendem Laufwerk ornamentale Gestalten. Dass Willi Kronenberg mehr war als nur Continuopartner an der Orgel, zeigte er (am Cembalo) eindrucksvoll in „Pavane und Galliarde“ von Peter Philips. Und mit der Cellistin Evelyn Buyken lieferte sich Schubert in Arcangelo Corellis Variationen über „La Follia“ spannende Dialoge.
Der zweite Teil des Abends gehörte dem Jazz und – neuen Mitspielern. Und einige Werke des ersten Teils feierten ihre Wiedergeburt aus dem Geiste der Improvisation. Genannte „Follia“ etwa, in der Nadja Schubert, getragen vom dezenten Background aus Klavier (Martin Sasse) und Kontrabass (Sascha Delbrouck), ihre Flöte swingen ließ, wehmütige Seufzer einstreute, und mit einem Feuerwerk an Improvisationsideen verblüffte.
Auch dem Choral „Wie schön leucht uns der Morgenstern“ oder Musik von Vivaldi stand das Jazzkleid gut. Zum Schluss standen alle Mitwirkenden noch einmal auf der Bühne, symbolisierten den Händedruck zwischen Klassik und Jazz. Und Gemeindegesang der etwas anderen Art, siehe oben, beendete den Abend.

General Anzeiger Bonn (Mathias Nofze)

Nadja Schubert Quartett

Was die […] Nürnbergerin auf ihrem Flöteninstrumentarium zelebrierte, waren unbeschreiblich nuancenreiche Tonbilder voller Poesie, Leidenschaft und Temperament.

Sächsische Zeitung

Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass Nadja Schubert mit Blockflöten von Sopran bis Subbass, mit Gemshorn und Okarina Erstaunliches anstellt. Sie spielt Jazz damit. Eine reiche Palette an Spielmöglichkeiten steht ihr zur Verfügung, mit der sie bestechend souverän umgeht: Ein wandlungsfähiger, gut modelierter Ton, ein Klangspektrum zwischen brillianten, dabei weichen Höhen und warmen Tiefen […] Ihr Spiel ist flüssig und elegant, die Improvisationen sind alles andere als dem Instrument aufgezwungen, Unruhe oder Unsicherheiten scheint sie nicht zu kennen. Die Integration in die Band mit Klavier (Martin Sasse), Bass (Sascha Delbrouck) und Schlagzeug (Roland Höppner) funktioniert bruchlos.

Kölnische Rundschau

Vor ziemlich genau fünf Jahren – bei der traditionellen Philharmonischen Nacht des Foyerteams der Kölner Philharmonie – stand eine Künstlerin mit einer Blockflöte auf der Bühne. Soweit noch nichts Außergewöhnliches für ein Konzert in der Kölner Philharmonie. Aber, welche Überraschung, die übrigen Musiker auf dem Podium waren nicht etwa Mitglieder eines Kammerorchesters, die im Begriff waren, ein Concerto grosso von Telemann oder Vivaldi anzustimmen, nein: es war eine Jazz – Band mit Klavier, Baß und Schlagzeug. Auf dem Programm ein Jazz – Standard von Chick Corea. Nadja Schubert hieß die außergewöhnliche Musikerin, sie studierte an der Kölner Hochschule für Musik. Nicht, daß sie im klassischen Fach nicht versiert gewesen wäre, schließlich war sie mehrmalige Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Ihre Liebe aber galt dem Jazz.
Und als sie loslegte, da fragte man sich unversehens, wieso eigentlich noch niemand vor ihr auf die Idee gekommen ist, auf der Blockflöte Jazz zu machen.
So temperamentvoll, so swingend waren ihre Improvisationen. Das war der Anfang unserer Zusammenarbeit mit Nadja Schubert. Seitdem war sie des Öfteren bei uns zu hören, und der erste überraschende Eindruck hat sich bestätigt: Nadja Schubert ist eine überragende Musikerin mit dem seltenen Talent, Humor und Virtuosität, Ungewöhnliches und Bekanntes miteinander zu verbinden.

Franz Xaver Ohnesorg, eh. Intendant der Kölner Philharmonie

[…] erlebt man Nadja Schubert mit der Blockflöte Bebop und Latin-Jazz spielen, wie ich das so gekonnt noch nie gehört habe […]

Bayrischer Rundfunk (Joe Kienemann)

Würde Nadja Schubert Klarinette oder Saxophon spielen, gewiss wäre man hingerissen von den fliegenden Linien, dem schwerelosen Swing, dem sprechenden Expressivo, ihrer frappanten Meisterschaft, zwischen Bruchteilen einer Sekunde Gemüt eruptieren zu lassen. Doch die renommierte Solistin […] hat weder das eine noch das andere zu ihrem Instrument gemacht. Sie spielt Blockflöte, und jetzt ist man mehr noch als hingerissen: fasziniert, bass erstaunt – baff. […]
Auf dem Piccolo-Format, auf Gemshorn und Okarina, auf einer Bassflöten-Spezialkonstruktion in der Größe einer mannshohen Orgelpfeife entführt die Flöten-Zauberin in die faszinierende Klangwelt eines außergewöhnlichen Konzertes.

Fränkischer Anzeiger

War es das wunderschöne Ambiente des Schlosshofes, das sonnige Wetter oder die Musik – oder waren es gar alle drei Komponenten zugleich: Jedenfalls war das gut besuchte Konzert des Nadja Schubert Quartetts auf Stolzenfels zur Zufriedenheit der Besucher und Veranstalter eine überaus gelungene Sache. Und dazu ein Genuss für Jazzfreunde, für diejenigen, die den traditionellen Jazz lieben.
Dass die Blockflöten wie auch die Okarina oder das Gemshorn in die Klangwelten des Jazz integrierbar sind zeigte das Quartett an diesem Abend in überzeugender Weise. […] Begeisterung beim Publikum, das diesen musikalischen Spätnachmittag so richtig genießt.

Rheinzeitung